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Zum Saisonabschluss teilten sich Eiskalt Stalingrad und Fichte Langenhorn die Punkte in Stalingrad.
Die Höhepunkte des Spieles sind schnell erzählt: Fonzalida brachte die Gäste in der 24. Minute mit 1:0 in Front, was Langenhorn in der 75. Minute durch Welten wieder ausgleichen konnte. Stalingrad war nicht in der Lage die Feldüberlegenheit in Tore umzumünzen.
Der Langenhorner Vereinsführung schlugen die beiden gelben Karten für Hökwald (27. Minute, Meckern) und Hofer (60. Minute, Ballwegschlagen) besonders auf den Magen.
„Durch solche Disziplinlosigkeiten bringen wir uns immer wieder ins Hintertreffen. Das wird konsequenzen haben“, sagte ein sichtlich erboster Manager nach dem Abpfiff. Die beiden Spieler werden wohl saftige Geldstrafen erhalten.
Das Spiel passte zum Saisonende, da man auch den 3. Tabellenplatz am letzten Spieltag an K.O. Klub abgeben musste. In der Endabrechnung belegt Langenhorn nun den vierten Rang mit 36:20 Toren und 26 Punkten. Aufsteiger Oschatz hat sieben Punkte und elf Tore mehr geschossen. Man hat den 3. Besten Sturm und die 4. Beste Abwehr der Liga. Mittelmaß, genau wie der Tabellenplatz.
Santiago Boet war mit 9 Treffern, darunter 2 Hattricks, der beste Stürmer und scheiterte nur um einen Treffer an der Verteidigung der Torjägerkrone.
Die beiden Absteiger der Liga standen mit Lok Luhmann und FC Klappstuhl schon vor dem letzten Spieltag fest. Die Vereinsführung gratulierte dem Aufsteiger und sprach ihm, wie auch den beiden Absteigern viel Glück in der nächsten Saison aus.
Bei Langenhorn brodelt nun die Gerüchteküche um die Trainerposition. Nur Manager Knipser konnte zu einer kurzen Stellungnahme bewegt werden: „Wir werden uns nun alle zusammen setzten und die Saison analysieren. Dann werden wir entscheiden, was gemacht werden musss, um in der nächsten Saison erfolgreicher zu sein!“
Der Manager sprach es zwar nicht offen aus, doch fast allen ist klar, dass damit das Schicksal von Trainer Paradis besiegelt zu sein scheint. Nur der Name des neuen Trainers steht noch nicht fest. Heißester Favorit ist der Finne Pöyhtäri, doch Quellen aus dem Verein berichten, dass man sich auch noch außerhalb des Vereines umschaut.
Wir harren der Dinge und berichten weiter.
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Fichte Langenhorn feierte einen glanzlosen 3:0 Heimsieg gegen den Vorletzten der Tabelle, Lok Luhmann.
Vor 17.481 Zuschauern im ausgebauten Stadion am Laukamp hatte Kumar in der 27. Minute die beste Chance in der ersten Hälfte ein Tor zu erzielen, doch sein Schuss konnte im letzten Moment noch geblockt werden.
In der zweiten Halbzeit machte es Ben Fausing in der 49. Minute besser und schloss seinen Angriff erfolgreich ab.
Nur 3 Minuten später erhöte Günther Hofer nach einem Doppelpass im Mittelfeld auf 2:0. In der 65. Minute hatte Jean Welten die Entscheidung auf dem Fuß, doch er scheiterte per Elfmeter am Gästetorwart. Spätestens jetzt machte sich das Fehlen vom Stammschützen Santiago Boet bemerkbar.
Es war wohl eine gehörige Potrion Frust dabei, als Anders Hökwald in der 72. Minute Gelb für eine Schwalbe sah. Kurz zuvor war sein toller Schuss von der Abwehr doch noch geklärt worden.
In der 84. Minute machte Erez Rosenberger alles klar, als er zum 3:0 Endstand einetzte.
Dies Ergebnis brachte lediglich die Erkenntnis, dass die Gäste nun endgültig abgestiegen sind, bei Langenhorn hielten sich die Erkenntnisse in Grenzen.
Zur Trainersituation konnte man keinen Verantwortlichen, noch die beiden Kontrahenten (Paradis und Pöyhtäri) bewegen. Dies scheint die einzige Sache zu sein, die in Langenhorn noch für Spannung sort in dieser Saison.
Auf Aufstiegsfinale können die Fichten zwar noch teilnehmen, aber nur in zweiter Linie: Am letzten Spieltag spielt man gegen Eiskalt Stalingrad, die, bei gleichzeitiger Niederlage von Tabellenführer Oschatz gegen Steglitz, noch die Chance auf den Aufstieg haben.
Trainer Paradis kündigte ein faires Verhalten an. Man wolle sich seinen guten Ruf nicht kaputt machen.
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Zwei Spiele vor Ender der Saison müssen die Spieler, Verantwortlichen und die Fans von Fichte Langenhorn auf eine erneute Saison in der achten Liga einstellen.
Der Abstand auf den einen Aufstiegsplatz beträgt nun 7 Punkte und ist somit in den letzten zwei Spielen nicht mehr aufzuholen. Verspielt wurde der Aufstieg zur Mitte der Saison, als man in den entscheidenen Spielen nicht die Nerven hatte zu bestehen.
Nach der 0:3 Heimniederlage gegen K.O. Klub, in der die Mannschaft eine erschreckend schwache Leistung zeigte, hatten einige wenige noch die Hoffnung, dass es mit dem Aufstieg noch klappen könnte, doch diese musste nun begraben werden.
Zwar gewann Fichte 0:2 beim Sv BW Rühen durch Tore von Airaudo und Boet (19. und 21. Minute), doch bot die Mannschaft eine schwache Leistung. Tiefpunkt war die Gelb-Rote Karte für Santiago Boet in der 66. Minute wegen Meckerns. So kann er kaum die Kanone bei den Torschützen holen.
Die erneute Verletzung von Söhnke Reckließ mussten die Verantwortlichen erstmal verdauen. Der Spieler wird wohl in dieser Saison nicht mehr auflaufen können.
Im Mittelfeld soll und wird wohl auch nachgebessert werden müssen, dies deutete Manager Knipser bereits vor einiger Zeit an. Zum Trainer Paradis wollte er sich noch nicht äußern.
„Wir warten erstmal das Ende der Saison ab, dann analysieren wir alles“, sagte ein sichtlich enttäuschter Manager. Ein eindeutiges Statement hört sich anders sein.
Das Trainerstuhl aber mehr als wackelt, dürfte aber allen mehr als klar sein. Man ging mit dem Ziel Aufstieg in die Saison und musste dies viel früher abhaken, als es allen lieb war. Insidern zufolge wird bereits über Into Pöyhtäri als neuen Trainer gesprochen.
Weder Trainer Paradis noch Pöyhtäri waren zu einem Statement bereit.
Am Samstag kommt es nun zur Einweihung des auf 30.000 Zuschauer erweiterten Stadions. Bei dieser Gelegenheit soll mit einem Sieg gegen den Vorletzten Lok Luhmann der dritte Platz gefestigt werden.
Ob es in dieser Woche ein Freundschaftsspiel geben wird ließ die sportliche Führung offen.